1908 wurde von Louis Bleriot sein erfolgreichstes Modell, die Bleriot XI, ein Eindecker, entworfen. Zuvor hatte Bleriot sein ganzes Vermögen in die Entwicklung eines flugfähigen Flugzeugs investiert.
1909 ersetzte er den 23 PS Motor durch einen 25 PS Motor und stellte damit einen europäischen Flug-Dauerrekord auf. Dies geschah am 26.Juni 1909. Ein Monat später flog er über den Ärmelkanal und war berühmt. Als Folge des Überfluges entstand größte Nachfrage nach dem Ärmelkanalmodell, die noch durch den Geschwindigkeits-Weltrekord mit 74,318 km/h am 24.Aug. 1909 in Reims gesteigert wurde.
Ende 1913 hatte Bleriot bereits 800 Maschinen ausgeliefert. Hinzu kamen zahlreiche Lizenzbauten in Italien und Großbritannien (Humber-Company). Zu Anfang des Krieges wurde die Bleriot sogar als Aufklärungs- und Artilleriebeobachtungsflugzeug eingesetzt, da sie dem Beobachter ein gutes Sichtfeld ermöglichte.
1915 wurden die Bleriots XI vom Frontdienst abgezogen und dienten als Schulflugzeuge in der Flugschule von Issy-les-Moulineaux.
Der Historische Flugzeugbau Austria besitzt die Konstruktionspläne der Bleriot XI. Diese sind als Kopien zu erhalten.

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